Termine und Aktuelles

WICHTIG!!!

Fotos von der Firmung 2021
Firmlinge können die Fotos von der diesjährigen Firmung noch bis zum 11.06.2021 während der Bürostunden im Pfarrbüro bestellen.

Gebetsmarathon (Rosenkranz) für Ende der Pandemie
Papst Franziskus ruft einen Gebetsmarathon für ein Ende der Corona-Pandemie ins Leben. Dazu sind im gesamten Monat Mai vor allem 30 Wallfahrtsorte weltweit aufgefordert, Rosenkranzgebete zu dem Anliegen anzubieten. Das teilte der Päpstliche Rat für Neuevangelisierung am 21.04.2021 mit.
Täglich soll einer von 30 dieser Orte das Gebet der gesamten Kirche anleiten; die Andacht soll jeweils über Vatikan-Medien übertragen werden. Franziskus selbst will am 1. Mai den Gebetsmarathon eröffnen und ihn am 31. Mai beschließen. Das Motto der Initiative, „Die Gemeinde aber betete inständig für ihn zu Gott“, ist dem Buch der Apostelgeschichte entnommen.
Auch wir wollen uns an diesem weltweiten Gebet beteiligen. Wir werden im Monat Mai jeden Tag um 18.00 Uhr, am Samstag aber um 17.30 Uhr, den Rosenkranz in diesem wichtigen Anliegen beten. Alle sind dazu herzlich eingeladen, dieses Gebet in der Pfarrkirche oder zu Hause zu verrichten! Machen Sie alle mit!

Erstkommunion  am 13. und am 16. Mai 2021
Sollte es zu keinen weiteren Schwierigkeiten wegen der Coronakrise kommen, können die Erstkommunionen wie geplant stattfinden – am 13.05.2021 (1. Gruppe) und am 16.05.2021 (2. Gruppe) jeweils im Gottesdienst um 10.30 Uhr.
Die Eltern der Erstkommunionkinder werden dringend gebeten alle Unterlagen (Anmeldung, Taufschein – wenn ihr Kind nicht in St. Josef getauft wurde) im Pfarrbüro bis zum 01.05.2021 abzugeben!!!

Unser Pfarrbüro ist ab dem 12.04.2021 wieder offen, soweit die Lockdown-Maßnahmen nicht verschärft werden. Es gelten für alle AHA-Regeln: Abstand 1,5 m, Hygiene, Alltagsmaske (FFP2). In dringenden Fällen kann man auch einen Termin telefonisch vereinbaren (08731-7934) und auch eine Nachricht auf dem AB hinterlassen.
Ab sofort werden Messmeinungen für 2021 entgegengenommen – während des Lockdowns am besten schriftlich
(Umschlag, Liste mit folgenden Angaben: Spender, Intention und Wunschtermin sowie 5 Euro pro ein Messstipendium). Abgabe ist in der Sakristei, bei der Kollekte oder im Briefkasten möglich.

Regeln für die Gottesdienste
Trotz des 2. Lockdowns dürfen wir weiterhin unsere Gottesdienste feiern, aber unter strengen Auflagen.

Mindestabstände von 1,5 Metern zwischen den Gottesdienstbesuchern. Auf Gotteslob und Liedzettel müssen wir vorläufig verzichten. Der Modus des Kommunionempfangs wird im Gottesdienst erklärt. In unserer Pfarrkirche ist es möglich, dass an einem Gottesdienst ca. 180 Gläubige teilnehmen dürfen, da 160 Plätze markiert sind, aber Bewohner eines Haushaltes dürfen in einer Bank zusammenbleiben.

Dazu gehören Hygiene-Konzepte, Landesweit besteht bei allen Gottesdiensten auch am Platz Maskenpflicht (FFP2) sowie ein Gesangsverbot.
– Kinder bis zum sechsten Geburtstag müssen keine Masken tragen;
– ab einem Alter von 6 Jahren bleibt es bei der bisherigen Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, Kinder bis einschließlich 14 Jahren sind aber von der FFP2-Masken-Plicht ausgenommen;
– alle anderen Gottesdienstteilnehmer sind verpflichtet,  FFP2-Masken zu tragen.

—————————————————

Dazu Auszug aus der Elften Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (11. BayIfSMV) vom 15. Dezember 2020, die zuletzt durch Verordnung vom 20. Januar 2021 (BayMBl. Nr. 54) geändert worden ist.

§ 1 Abstandsgebot, Mund-Nasen-Bedeckung, Kontaktdatenerfassung

(1) 1 Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und den Personenkreis möglichst konstant zu halten.
2 Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.
3 Wo die Einhaltung des Mindestabstands im öffentlichen Raum nicht möglich ist, soll eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
4 In geschlossenen Räumlichkeiten ist stets auf ausreichende Belüftung zu achten.

(2) 1 Soweit in dieser Verordnung die Verpflichtung vorgesehen ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen (Maskenpflicht), gilt:

  • Kinder sind bis zum sechsten Geburtstag von der Tragepflicht befreit.
  • Personen, die glaubhaft machen können, dass ihnen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich oder unzumutbar ist, sind von der Trageverpflichtung befreit; die Glaubhaftmachung erfolgt bei gesundheitlichen Gründen insbesondere durch eine ärztliche Bescheinigung, die die fachlich-medizinische Beurteilung des Krankheitsbildes (Diagnose), den lateinischen Namen oder die Klassifizierung der Erkrankung nach ICD 10 sowie den Grund, warum sich hieraus eine Befreiung der Tragepflicht ergibt, enthält.

Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.

————————————————————————-

Alle Seniorennachmittage sind bis auf Weiteres abgesagt worden.

Im Monat Mai sind weiterhin keine Konzerte, Vorträge, Gruppenstunden, Chorproben,  Pfarrgemeinderatssitzungen, Vereinsversammlungen in direkter Präsenz möglich. Nur Sitzungen der Kirchenverwaltungen für gesetzlich notwendige Beschlüsse sind als Präsenzsitzung unter strenger Beachtung der Infektionsschutzvorschriften möglich.

Begräbnis
Bestattungen (auch Aussegnungen auf dem Friedhof) sind nur im engsten Familienkreis möglich („Verwandte und Verschwägerte des Verstorbenen im ersten und zweiten Grad sowie Ehegatte/Lebenspartner beziehungsweise nichtehelicher Lebensgefährte des Verstorbenen. Insgesamt dürfte dieser Kreis im Regelfall nicht mehr als 25 Trauergäste umfassen“). Die Personen halten einen Abstand von 1,5 m zueinander ein und müssen eine Maske tragen. Trauerfeiern in geschlossenen Räumen sind zulässig, wenn die Türen geöffnet sind. Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab und am aufgebahrten Sarg sind möglich, wenn es das Infektionsschutzkonzept des Friedhofsträgers nicht anderweitig regelt.
Für das Requiem gelten die obigen kirchlichen Vorgaben für die Feier der Messe.
Für die Regelung der Bestattung im städtischen Friedhof bekommen Sie die Auskunft im Rathaus.

——————————————————————————————-

Diözesane Anweisungen für Liturgie und Seelsorge
in der Diözese Regensburg
zur Einhaltung der staatlichen Infektionsvorschriften
(in der Fassung vom 12.03.2021 der 14. Änderungen)

Für die Diözese Regensburg wird gemäß § 6 der elften Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmen-verordnung (12. BayIfSMV) nachfolgendes Schutzkonzept der bayerischen (Erz-)Diözesen festgelegt:

Katholische Gottesdienste in Bayern sind ohne weitere Ausnahmegenehmigung erlaubt, wenn die nachfolgenden Rahmenbedingungen des mit der Bayerischen Staatsregierung abgestimmten Schutzkonzepts eingehalten werden, das an die Vorgaben der 12. BayIfSMV vom 05.03.2021 angepasst wurde oder wenn – im Falle von besonderen regionalen oder lokalen Einschränkungen auf Grund höherer Infektionszahlen – die nachfolgenden Rahmenbedingungen an die aktuellen behördlichen Einschränkungen angepasst werden, ggf. in Rücksprache mit den Behörden (Gesundheitsamt):

I. Allgemeine Bestimmungen

  1. Bitte achten Sie allgemein in Ihren Kontakten auf Abstand und Maske. Dies gilt gerade auch für Menschen, denen Sie vielleicht oft begegnen: den Mitarbeitern im Pfarrteam, die liturgischen Dienste, den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung.
  2. Die Anzahl der zugelassenen Personen bestimmt sich nach der Anzahl der vorhandenen Plätze bei Einhaltung des vorgeschriebenen Mindestabstands.
  3. Der Abstand zwischen zwei Personen oder Personengruppen i. S. der Regelungen über die Kontaktbeschränkungen (gemeinsamer Hausstand) hat vom Eintritt in die Kirche bis zum Verlassen der Kirche grundsätzlich 1,5 m nach allen Seiten zu betragen, zwischen Liturgen und den Gottesdienstteilnehmern ist ein wesentlich höherer Abstand zu gewährleisten.
  4. Die Teilnahme am Gottesdienst ist allen Personen untersagt, die aktuell positiv auf Covid-19 getestet oder unter Quarantäne gestellt sind, respiratorische und infektiöse Atemwegsprobleme oder Fieber haben oder in den letzten vierzehn Tagen Kontakt zu einem bestätigten an Covid-19-Erkrankten gehabt oder sich im selben Raum wie ein bestätigter Covid-19-Fall aufgehalten haben. Medizinisches Personal (entsprechend der Kategorie III der Regelung des RKI zur Kontaktpersonennachverfolgung) darf am Gottesdienst teilnehmen, wenn es eine FFP2-Maske trägt.
  5. Platzkarten oder namentliche Platzierungen zur Nachverfolgung von eventuellen Ansteckungen sind nur erforderlich, wenn die Anzahl der erwarteten Teilnehmer die Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze überschreitet.
  6. Die Verwendung einer FFP2-Maske ist für die Gottesdiensteilnehmer verpflichtend, auch wenn sie am Platz sind. Diese Pflicht gilt nicht für die Sänger/-innen während des Gesangs und für die Liturgen (z.B. Priester, Diakon, Lektor, Kantor) während ihres liturgischen Sprechens/Singens.
  7. Für den geordneten Ablauf sorgen – wenn nötig – (ehrenamtliche) Ordnungsdienste aus der jeweiligen Gemeinde.
  8. Lüftungskonzept: Eine möglichst gute Raumbelüftung ist sicherzustellen. Raumlufttechnische Anlangen sind mit möglichst hohem Außenluftanteil zu versorgen. Für die Heizungszeit gibt es gesonderte Tipps und Empfehlungen der Diözese, die den Pfarreien bereits Ende September zugestellt wurden und mit denen die Pfarreien mit Augenmaß umgehen sollten.
  9. Reinigungskonzept: Regelmäßige Reinigung aller benutzten Gegenstände wie z.B. Handläufe, Bänke.

II. Hygienevorschriften

  1. Desinfektionsmittel und FFP2-Masken für Liturgen sind bereitzuhalten, auch am Eingang ist ein Handdesinfektionsmittelspender sichtbar aufzustellen.
  2. Die Hostien und der Kelch sind beim Hochgebet in geeigneter Weise abgedeckt.
  3. Für die Gottesdiensteilnehmer gilt FFP2-Maskenpflicht
  4. Kein Weihwasser in den Weihwasserbecken. Ggf. können kontaktlose Weihwasserspender eingesetzt werden.
  5. Der Friedensgruß durch Handreichung oder Umarmung hat zu unterbleiben.
  6. In der Liturgie gebrauchte Gegenstände (z.B. Gotteslob) sind nach der Feier des Gottesdienstes für den nachfolgenden Gottesdienst zu desinfizieren, Sitzplätze und Orte der Liturgie sind gründlich zu reinigen. Dies ist nicht verpflichtend, wenn der nächste Gebrauch erst am nächsten Tag erfolgt.
  7. In der Heiligen Messe wird bis auf Weiteres die Kommunion nur als Handkommunion gereicht, Mundkommunion ist nur als Einzelkommunion z.B. für Kranke oder nach der Messe möglich und erfordert die Desinfektion der Hand vor und nach jeder Kommunion.

III. Organisatorische Abwicklung

  1. Die Kirchentüre ist geöffnet, damit niemand beim Eintreten Türgriffe anfassen muss. Für die Heizungszeit sollte die Kirchentüre nicht geöffnet bleiben. Desinfektionsmöglichkeiten in der Nähe der Türe sollten bereitgestellt werden.
  2. Eine Kontrolle/ein Ordnungsdienst am Eingang kann bei Bedarf helfen, dass die ermittelte Aufnahmekapazität und die Abstandsregelung bei Betreten und Verlassen der Kirche zuverlässig eingehalten werden und Ansammlungen vor der Kirche nicht zustande kommen.
  3. Es wird ein Plan erstellt, nach dem alle der ermittelten Aufnahmekapazität entsprechenden Sitzplätze und die Laufwege markiert werden.
  4. Wenn mehr als die Höchstzahl der zugelassenen Teilnehmer zu erwarten sind, bedarf es eines Anmeldeverfahrens, um Ansammlungen vor der Kirche zu vermeiden.

IV. Liturgische Gestaltung

  1. Alle Formen von gottesdienstlichen Feiern sind gestattet.
  2. Taufe: Die Teile der Tauffeier, die für den Eingang der Kirche vorgesehen sind, finden in der Kirche statt. Die Mitfeiernden sollen während der Taufliturgie auf einem festen Platz bleiben, mit Ausnahme des Täuflings, der Eltern, des Paten/der Patin und ggf. der Geschwister des Täuflings. Wenn beim Taufritus und den ausdeutenden Riten der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, legt der Priester / Diakon eine Mund-Nase-Bedeckung an und desinfiziert sich die Hände. Zu den Salbungen kann ein Wattestäbchen verwendet werden.
  3. Erstkommunion und Erstbeichte: Voraussetzung ist, dass die Erstkommunionkinder vorbereitet sind (Hilfen zur Vorbereitung bspw. auch unter https://seelsorge-regensburg.de/materialien/ Kommunion) und die Erstbeichte erfolgt ist. Die Vorbereitung ist in Zusammenhang mit dem Präsenzunterricht in Schulen und der außerschulischen Bildung zu sehen. Dabei wird es sicher regional Unterschiede geben, die zu beachten sind.
  4. Trauung: Bei der Bestätigung der Vermählung reichen sich die Brautleute nur die Hände, die Deuteworte bleiben, der Stola-Ritus und die Handauflegung entfallen. Der Priester trägt ggf. eine Mund-Nase-Bedeckung.
  5. Beichte: Ist unter Wahrung eines Abstandes von mind. 1,5 Metern in einem geeigneten Raum möglich, der Schutz wird noch erhöht durch ein Sitzen im Winkel, sodass sich Priester und Beichtender nicht direkt ansprechen.
  6. Liturgische Dienste: Auch für die liturgischen Dienste gelten die Abstandsregeln und die Regelungen zum Tragen der FFP2-Maske (auch in der Sakristei). Der Vorsteher des Gottesdienstes braucht während der Liturgie keine FFP2-Maske zu tragen, ausgenommen bei der Austeilung der Kommunion.
  7. Der Gemeindegesang im Gottesdienst ist Der Gesang von Zelebranten und Kantoren und die Verwendung von Orgel und anderen Instrumenten sind möglich. Nur wo der Platz ausreicht, können auch der Raumgröße entsprechende Vokal- oder Instrumentalgruppen zum Einsatz kommen: Jede/r Sänger/in muss 2- 3 Meter Abstand zum/zur nächsten einhalten. Zum Singen kann die FFP2-Maske abgenommen werden. Für Instrumentalisten gilt ein Abstand von 2 Metern, bei Bläsern 3 Meter. Vokal- und Instrumentalchöre, die diese Abstände nicht einhalten können, kommen nicht zum Einsatz.
  8. Chor- und Instrumentalproben sowie Konzerte in Kirchen sind derzeit nicht zulässig.
  9. Beim liturgischen Sprechen und Predigen ist auf einen erhöhten Abstand zur Gemeinde zu achten, da um der Verständlichkeit willen das Tragen der FFP2-Maske nicht vorgeschrieben ist.
  10. Unmittelbar vor Austeilung der Kommunion ist die FFP2-Maske anzulegen. Die Hände der Austeiler sind dann gründlich zu desinfizieren. Bei der Austeilung wird die Verwendung einer Zange empfohlen. Berührt der Austeiler während der Austeilung sein Gesicht oder seine FFP2-Maske, sind die Hände erneut zu desinfizieren.
  11. Beim Empfang der Kommunion sind beim Anstehen hintereinander und beim Zurückgehen in die Bank die Abstandsregeln einzuhalten. Die Hostien werden ohne Berührung der empfangenden Person in die Hand oder in den Mund gelegt.
  12. Die Kelchkommunion empfängt bei der Eucharistiefeier ausschließlich der Hauptzelebrant. Falls Konzelebranten die Kelchkommunion empfangen wollen, benutzen diese jeweils einen eigenen Kelch.
  13. Für Gläubige, die auf diese Weise oder wegen der unter Punkt I. genannten Bedingungen nicht an der Sonntagsmesse teilnehmen können, oder die wegen ihres Alters (über 65) oder wegen Vorerkrankungen zur sog. „Risikogruppe“ gehören und zu der Einschätzung kommen, nicht an der Sonntagsmesse teilzunehmen, jedoch sich über Medien oder durch persönliches Gebet mit der Sonntagsmesse verbinden, gilt die Sonntagspflicht als erfüllt.

V. Gottesdienst im Freien

Für Gottesdienste im Freien (auch Prozessionen, Wallfahrten etc.) gelten die gleichen Bedingungen wie für Gottesdienste in Gebäuden. Es ist durch geeignete Maßnahmen sicher zu stellen, dass auch im Freien der Abstand von 1,5 m eingehalten wird. Gottesdienste im Freien dürfen nicht den Charakter von Großveranstaltungen annehmen.

VI. Osterliturgie

Bei den besonderen Zeichen der Osterliturgie ist besonders auf Abstand und Hygiene zu achten. So kann an Palmsonntag keine große Prozession in die Kirche erfolgen, an Gründonnerstag keine Fußwaschung stattfinden und an Karfreitag das Kreuz nur durch den liturgischen Dienst in einer kleinen Prozession verehrt werden. Die Abläufe dieser Gottesdienste sind unter dieser Hinsicht gut durchzuplanen (möglicherweise gibt es für kleine Zeichen auch Ersatzhandlungen, etwa die Blumen an Karfreitag nicht bei der Kreuzverehrung, sondern an einem Kreuz vor dem Betreten der Kirche abzulegen).

VII. Sorge um Kranke und Sterbende

  1. Krankensalbung und Krankenkommunion: Die staatlichen Vorgaben erlauben ausdrücklich den Besuch Kranker und Sterbender. Zum eigenen Schutz und zum Schutz des Kranken ist vor allem auf das Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung und auf ausreichenden Abstand zu achten, ggf. empfiehlt es sich, (Einmal-)Handschuhe tragen oder auf gute Handdesinfektion zu achten. In der Feier der Krankensalbung werden statt der Handauflegung die Hände ohne Berührung über dem/der Kranken ausgebreitet: Die Salbung geschieht ohne direkte Berührung nur mittelbar mit einem Wattestab oder mit Einmalhandschuhen.
  2. Kommunion als Wegzehrung: Nach den vorgesehenen Gebeten wird die Kommunion mit aller hygienischen Vorsicht in die Hand des/der Sterbenden gereicht. Wenn letzteres nicht möglich ist, kann er die Kommunion einem anwesenden Angehörigen reichen, der sie dem Kranken in den Mund gibt. Vor und nach dem Besuch desinfiziert der Priester seine Hände.
  3. Ein Besuch in einem Krankenhaus oder Altenheim oder Pflegeheim ist möglich zur Sterbebegleitung, auf ausdrücklichen Wunsch der Angehörigen und im Einvernehmen mit der Leitung des jeweiligen Krankenhauses oder Heimes.
  4. Begräbnis: Für Bestattungen gelten analog die Vorschriften zu den Gottesdiensten im Freien. Die Personen halten einen Abstand von 1,5 m zueinander ein. Trauerfeiern in geschlossenen Räumen sind zulässig, wenn die Türen geöffnet sind. Erdwurf und Weihwassergaben am offenen Grab und am aufgebahrten Sarg sind möglich. Für das Requiem gelten die obigen kirchlichen Vorgaben für die Feier der Messe. Es ist liturgisch auch möglich die Beerdigung vor dem Requiem zu halten. Bei Sammelrequien wird empfohlen, kein Messstipendium anzunehmen.

VIII. Sonstiges

  1. Bedenken Sie, dass bei außerliturgischen Angeboten (z.B. Fastenessen to go) ein eigenes Hygienekonzept und/oder eine Genehmigung des zuständigen Gesundheitsamtes vorliegen muss
  2. Veranstaltungen der Erwachsenenbildung und der außerschulischen Jugendbildung bzw. -betreuung (Gruppenstunden, usw.) können ab 15. März wieder in Präsenzform stattfinden, wenn ein entsprechendes Schutz- und Hygienekonzept vorliegt und die Bedingungen des § 20 (2) der 12. BayIfSMV eingehalten werden (z.B. Inzidenz unter 100) .
  3. Im Pfarrbüro gelten für alle die AHA-Regeln.
  4. Für Pfarrheime bzw. –zentren muss ein Schutz- und Hygienekonzept existieren, das sich z.B. am Rahmenkonzept der Diözese orientiert.

Regensburg, 12.03.2021
Michael Fuchs, Generalvikar